A uch, wenn Babys noch nicht reden können um ihren Wünschen Ausdruck zu verleihen, so wollen auch sie beschäftigt werden. Kristina, selbst Mutter der kleinen Mia, erzählt uns von den verschiedenen Aktivitäten die sie mit ihrer Tochter ausprobiert hat und welche sie davon jeder Mutter ans Herz legen würde.

Du warst mit deiner kleinen Tochter von Anfang an sehr viel unterwegs. Welche Aktivitäten hast du mit ihr genau gemacht?

Ich bin mit Mia schon Babyschwimmen gegangen, da war sie fast 4 Monate alt. Mit 6 Monaten bin ich mit ihr in die Musikgruppe gegangen und in die Babygruppe. Als Mia 1 Jahr alt war bin ich mit ihr dann in die Spielegruppe. Seit sie 1,5 Jahre alt ist gehen wir auch Kinderturnen.

Wie bist du auf diese Angebote aufmerksam geworden?

Auf die meisten Angebote bin ich über eine andere Mutter aufmerksam geworden, auf manche übers Internet.

Kristina mit ihrer ersten Tochter Mia

Kristina mit ihrer ersten Tochter Mia

Welche Aktivitäten würdest du jeder Mutter empfehlen und warum?

Ich würde jeder Mama das Babyschwimmen empfehlen, weil es wirklich Spaß macht. Ich finde, man nimmt den Kindern auch die Scheu oder Angst vor dem Wasser. Manche Kinder mögen es ja anfangs gar nicht. Mia ist jetzt eine totale Wasserratte! Ich möchte auch, dass sie demnächst einen Schwimmkurs macht. Solche Schwimmkurse gibt es jetzt auch schon für 3-jährige.

Spielegruppen würde ich auch jeder Mama empfehlen, wenn das richtige Programm gemacht wird. Es gibt manche Gruppen, da können die Kinder nur frei spielen. Das bringt meiner Meinung nach nichts. Es sollte schon gesungen und Spiele mit den Kindern gespielt werden. Wir hatten in der Spielegruppe auch eine Osterfeier, Geburtstagsfeiern und Weihnachtsfeiern, das Laternenfest und vieles mehr! Das war wirklich eine nette Gruppe.

Auch Kinderturnen ist sehr zu empfehlen. Danach sind die Kinder richtig ausgepowert und gehen auch brav ins Bett.

Gab es auch Angebote die du bei deinem zweiten Kind nicht mehr in Anspruch nehmen würdest? Wenn ja warum?

Ich werde in keine Musikgruppen mehr gehen, weil ich finde, dass eine Spielegruppe mit Programm völlig ausreicht. Auch eine Babygruppe werde ich mit zwei Kindern nicht mehr besuchen. Das aber nur aus dem Grund, dass man mit dem zweiten Kind nicht mehr so viel Zeit hat. Man muss sich ja auch auf das ältere Geschwisterchen konzentrieren.

Bei welchen Kursen hast du das Gefühl, dass deine Tochter besonders viel Freude hatte bzw. viel gelernt hat?

Eindeutig die Spielegruppe! Dort hat sie viele Lieder, Fingerspiele und Reime gelernt, die sie auch heute noch im Kopf hat. Und das, obwohl wir schon ein Jahr nicht mehr hingehen! Das zeigt mir, dass hier auch die kognitiven Fähigkeiten der Kleinen gefördert werden, was mir besonders wichtig ist.

Am meisten Spaß hat sie beim Kinderturnen. Das hat anfangs etwas gedauert bis sie wirklich Freude daran hatte. Inzwischen macht es ihr aber umso mehr Spaß!

Stärkt eine der Aktivitäten die Mutter-Kind-Beziehung besonders?

Das Babyschwimmen hat unsere Beziehung, gerade am Anfang, sehr gestärkt. Für die doch komplett neue Umgebung und das ungewohnte Element Wasser, braucht es gegenseitiges Vertrauen und das hat bei uns beiden super geklappt. Jetzt ist es bei Mia so, dass sie sich die ganze Woche darauf freut zum Schwimmen gehen zu können. Das ist sozusagen ihr Highlight!

Du erwartest in Kürze dein zweites Kind. Da du dann zwei Kinder „entertainen“ wirst, planst du komplett andere Aktivitäten mit ihnen, oder sind die oben genannten auch mit zwei Kindern gut machbar und sinnvoll?

Mein zweites Kind werde ich vermutlich nicht in dem Ausmaß bespaßen wie mein Erstes. Man muss einen guten Mittelweg für beide Kinder finden. Am Vormittag ist Mia im Kindergarten, da werde ich sicher auch mit der Kleinen zum Babyschwimmen gehen.

Am Nachmittag in eine Spielegruppe zu gehen bedeutet, dass es auch Programm für die Große geben musst! Ich denke aber nicht, dass Spielegruppen das anbieten, da der Altersunterschied ja doch 3 Jahre beträgt.

Aber wer weiß, vielleicht finden wir noch was. Ich bin auf jeden Fall schon gespannt und offen für alles Neue!

Autor: Christine Lehner
Bilder: 
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