Es gibt zahlreiche Situationen, in denen ein Kind einmal aus den Augen verloren werden kann: ein Besuch am Spielplatz, auf dem viele Kinder herumtoben, ein Einkaufszentrum mit vielen Besuchern, oder ein Kindergeburtstag im Freien. Was man in diesen Situationen tun kann, und warum Kinder-GPS-Uhren derzeit einen Boom erleben, lesen Sie hier.

Jene Minuten, in denen man sein Kind sucht, sind nicht einfach. Jedoch entfernen sich die meisten Kinder nicht einfach von jenen Bereichen, in denen sie sich sicher fühlen oder Eltern in Sichtweite sind. Doch kindliche Neugier ist oft stärker. Hat man einmal ein Kind aus den Augen verloren, lautet die Devise: Ruhe bewahren!

Kinder rasch orten

Denn meist ist das Kind nicht weit entfernt. Beginnt man aber die Suche, und bewegt sich damit ebenfalls vom Platz, dann kann ein Suchkreislauf beginnen. Besser ist es also, seinen Kindern zu erklären, sollten sie die Eltern einmal aus dem Sichtfeld verlieren, dort zu bleiben und gegebenenfalls einen Polizisten oder Security darauf aufmerksam zu machen, dass man seine Eltern sucht, sie aber nicht weit entfernt sein können. Um an Sicherheit zu gewinnen, gibt es bereits Uhren für Kinder, die eine GPS-Ortung zulassen. Durch eine Verknüpfung mit einer App können Eltern so im Notfall ihre Kinder orten und sie so leicht wiederfinden.

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Hilfe für Eltern und Kinder

Natürlich sollte man seinen Kindern vor der Nutzung genau erklären, wie diese Geräte funktionieren und mit ihnen den Gebrauch auch üben. Die GPS-Ortung ist nämlich nicht die einzige Funktion der Uhr. Eltern können daneben auch einen GPS-Radius ziehen, in denen Kinder z.B. zur Schule oder zur Oma gehen. Verlässt ein Kind den Radius, bekommen die Eltern dies gemeldet und können auch mit dem Kind Kontakt aufnehmen. Viel wichtiger ist vielen Eltern aber die SOS-Funktion der Uhr, wenn sich das Kind in einer Notsituation befindet. Dann kann das Kind nämlich durch einen Knopf an der Uhr einen Anruf bei zuvor eingespeicherten Nummern (z.B. Mutter, Vater, Großeltern) herstellen.

Uhr statt Handy

Diese Funktion soll Kindern die Sicherheit geben, dass wenn sie z.B. einen Unfall haben oder in eine Panik-Situation geraten, schnell eine bekannte Stimme ertönt die helfen kann. Die Uhr hilft damit nicht nur Eltern, sondern auch Kindern gleichermaßen, sich sicherer zu fühlen. Im Gegensatz zu einem Handy sind die Funktionen der Uhr überschaubar und extra für Kinder programmiert. Daneben kostet ein Handy oft mehr und bietet mehr Gefahren, durch einen Sturz kaputt zu gehen.

Eine GPS-Uhr ist damit sicherlich eine gute Möglichkeit, ein höheres Sicherheitsgefühl zu bekommen. Sowohl für Eltern als auch deren Kinder. Wichtig sind eine altersgerechte Einschulung und die Erklärung, was die Uhr macht. Kinder sollen sich nicht überwacht vorkommen, sondern eine unbekümmerte Kindheit erleben können.

Autorin: Isabella Auer
Bilder: Vidimensio

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